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AlkoholmissbrauchAlkoholmissbrauch hat eine Reihe von körperlichen, psychischen und sozialen Schädigungen zur Folge. Man versteht darunter den Konsum großer Mengen Alkohol über einen Zeitraum von über einem Jahr. Dabei geht den Betroffenen die Kontrolle über den Alkoholkonsum verloren. Bei akutem Missbrauch kommt es zu einem Alkoholrausch, der Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Schwäche, Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen, Drehschwindel (Schwindel), schwachen und schnellen Puls sowie Untertemperatur zur Folge haben kann. Auch nur zeitweiliger Missbrauch von Alkohol kann bereits zu beginnenden Schädigungen führen. Je nach körperlicher Konstitution und dem Grad der Trunkenheit sind die psychischen Auswirkungen individuell und verschieden: von Euphorie, guter Laune, Aggression und Selbstüberschätzung bis Trägheit, Müdigkeit oder depressiver Stimmung. Alkoholmissbrauch über einen längeren Zeitraum bewirkt: Magen-, Darm-, Bauchspeicheldrüsenentzündungen (Magenbeschwerden), Leberzirrhose (Leberbeschwerden), Nervenentzündungen, Blutbildveränderungen, Augenerkrankungen, Zittern, Schlafstörungen, Impotenz. Als typische psychische Symptome treten Wesensveränderungen, Psychosen und Halluzinationen auf. auftreten Körperliche Symptome zeigen sich bereits bei geringen Promillekonzentrationen (bei 0,3 Promille bereits Gangstörungen). Höhere Konzentrationen haben weitere Auswirkungen zur Folge: bei 0,8 Promille Grenze der Verkehrstüchtigkeit, bei 1,4 Promille Grenze der Unzurechnungsfähigkeit, bei 4-5 Promille Tod durch Kreislaufversagen. Achtung:
- Bei Alkohol in der Schwangerschaft besteht ein hohes Risiko für ein vermindertes Geburtsgewicht und Missbildungen des Babys.
- Bei Einnahme von Psychopharmaka, Schlafmitteln oder starken Schmerzmitteln kann es im Zusammenhang mit Alkohol zu veränderten Wirkungen der Arzneimittel kommen und schon bei kleinen Alkoholmengen zu Vergiftungen!
Häufige Ursachen- Zu schnelles Trinken (schnell hohe Promillekonzentration erreicht)
- Überschätzung des Alkoholabbaus im Körper (pro Stunde pro Kilogramm Körpergewicht bei Männern nur 0,1g, bei Frauen etwa 15% weniger)
- Trinken, ohne gegessen zu haben (schnellere Aufnahme vom Magen in die Blutbahn; auch Kaffee wirkt beschleunigend)
- Trinken gesüßter alkoholischer Getränke (z.B. Cocktails, Glühwein) - Zucker beschleunigt die Aufnahme des Alkohols in die Blutbahn
- Trinken verschiedener Alkoholsorten (führt schneller zu einem Rausch)
- Und natürlich: zu viel trinken!
Mögliche Hilfe- Frische Luft und Wechselduschen bringen den Kreislauf in Schwung
- Große Hitze und starke körperliche Anstrengung vermeiden
- Leichte Schmerzmittel, Mittel gegen übersäuerten Magen können helfen
- Bei den ersten Anzeichen von Hunger leichte Mahlzeiten einnehmen
- Viel trinken - natürlich keinen Alkohol!
Ärztliche HilfeBei akuter Alkoholvergiftung! |
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