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Ankylose

Ankylose bezeichnet eine Gelenkversteifung (einen sog. knöchernen Gelenkdurchbau), die als Endzustand einer Gelenkentzündung (s. Gelenkrheumatismus, chronische Arthritis, Gicht) eintreten kann. Typische Reaktionen können auch hier zunächst lokale Rötungen, Schwellungen, Überwärmung, Funktionsbehinderungen und Schmerzen. Im Verlauf der Erkrankung kommt es zur Schädigung und Zerstörung von Knorpel- und Knochenanteilen bis zum Versteifen des Gelenks.
Man unterscheidet drei Formen:
  • Fibröse Ankylose
    • Gelenkkörper bindegewebig miteinander verbunden
  • Knöcherne Ankylose
    • Gelenkkörper knöchern miteinander verwachsen
  • Kongenitale Ankylose
    • Gelenkbildungsstörungen, die angeboren sein können und bereits im Mutterleib bei der Entwicklung des Knorpelskeletts einsetzen

Ursachen

  • Genaue Ursachen bisher noch unerforscht
  • Annahme, dass bestimmtes Gen maßgebliche Verantwortung trägt

Hilfe/Therapie

  • Massagen und Bewegungsübungen, um weitere Schädigungen zu vermeiden
  • Fango, Badekuren
  • Gegen eventuelle Schmerzen kurzfristige Einnahme schmerzlindernder Medikamente (z.B. Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen) - gleichzeitig entzündungshemmend
  • Akupunktur und Akupressur mit gutem Erfolg
  • Wärmewirksame Rheumasalben (z.B. mit Rosmarin, Bienengift, spanischem Pfeffer oder ätherischen Ölen) - bessere Durchblutung durch Erwärmung
  • Schmerzstillende, entzündungshemmende Rheumasalben (z.B. mit Arnika, Belladonna, Salicylsäure, Ibuprofen)

Vorbeugung

  • s. Arthritis, Gicht, Gelenkrheumatismus

Ärztliche Hilfe

  • Bei Gelenkentzündungen bzw. rheumatischen Beschwerden
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