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1. Was bedeutet „Fitness“? Im Allgemeinen werden vier Komponenten körperlicher Fitness unterschieden: 1. Das Herzkreislauf- und das Atmungssystem werden zusammen auch als aerobes System bezeichnet. Es umfasst das Herz, Blut und Blutgefäße sowie die Lungen. Als aerobe Kapazität bezeichnet man die Fähigkeit des Körpers, Sauerstoff als Energiequelle zu nutzen. Die aerobe Kapazität des Körpers ermöglicht es uns, über einen längeren Zeitraum körperlich aktiv zu sein. Sie bestimmt somit unsere Ausdauer. 2. Muskelkraft und muskuläre Ausdauer: Die Muskelkraft gibt an, wie stark ein Muskel ist, das heißt, welches Gewicht er z.B. zu heben er imstande ist. Die muskuläre Ausdauer bezeichnet seine Fähigkeit, über einen bestimmten Zeitraum ohne Ermüdung zu arbeiten. Die muskuläre Leistungsfähigkeit wird durch Kraft und Ausdauer gleichermaßen bestimmt. Um die Einkäufe nach Hause zu tragen oder die Kinder im Arm zu halten, werden beide Eigenschaften benötigt. 3. Beweglichkeit bedeutet, den ursprünglichen Bewegungsumfang von Muskeln und Gelenken ausnutzen und sich dehnen und strecken und zu können. Die Bewegungsmöglichkeiten des Körpers sind eingeschränkt, wenn Muskeln und Gelenke zu steif sind, es kommt dann auch leichter zu Verletzungen. Bei vom Körper im 90°-Winkel weggestrecktem Arm sollte es Ihnen z.B. noch möglich sein, bequem die Hand auf Ihre Schulter zu legen. 4. Der vierte Faktor, der die körperliche Fitness bestimmt, ist der Fettanteil an der Körpermasse. Überschüssige Kalorien werden als Fett eingelagert. Mit zunehmendem Alter ist man normalerweise weniger aktiv und als Folge davon verlangsamt sich der Stoffwechsel. Im Alter von 70 Jahren benötigen wir etwa 15% weniger Kalorien als mit 20. Überschüssige Fettpolster belasten unsere Bänder, Sehnen und Knochen sowie das Bindegewebe unnötig. Vermeidung von Übergewicht verhindert diese zusätzliche Bürde.
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